"Das Jahr der Ziege"- Buchbesprechung auf www.aus-erlesen.de

Katharina Bösiger Boukar lebte sechs Jahre im Tschad und Nordkamerun. Ihr „Jahr der Ziege“ ist also mehr als pure Fiktion, es ist vielmehr ein Reisebericht mit künstlerischer Freiheit. Als Leser wird man in eine Welt gezogen, die fernab von verklärter (und realitätsfremder) Traumschiffromantik Tag für Tag funktioniert. Im Gegensatz zu den meisten Romanen, deren Autoren selbst einmal für eine Zeitlang „den Geist Afrikas“ einatmen duften, verzichtet Katharina Bösiger Boukar auf jeglichen kleingeistigen Kitsch, der den schwarzen Kontinent umweht. Die Realität als Basis einer Liebesgeschichte – und nicht nur die zwischen Kristina und Fabian – zeigt auf fast dreihundert Seiten, dass noch nicht alles über Afrika geschrieben wurde.

von Karsten Koblo, Leipzig, Dezember 2019

"Das Jahr der Ziege"

Enseignante à Neuchâtel, Katharina Bösiger Boukar offre, à travers ce conte philosophique fortement teinté d’expérience contemporaine, l’occasion de renouer en douceur avec l’allemand appris à l’école, et dont il nous « reste » souvent bien davantage que nous le pensons !

L’histoire de cette jeune femme en voyage d’étude se prenant de passion pour la culture traditionnelle du Sahel, quelque part entre Cameroun et Nigéria, est une belle leçon de vie et de sagesse, mais incite également à une réflexion ouverte sur les langues, la préservation de la nature ou les contraintes sociales… Une lecture très accessible, mais qui emmène loin !

PAYOT, Oktober 2019

© Vincent Pierlot

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